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MdL Alexander Flierl und die Kreisbäuerin Sabine Schindler zu Gast auf unserer Hausmesse

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Reil und Eichinger im politischen Austausch - 1

Jubiläumsmesse auch Plattform für politischen Dialog

Auch aktuelle Herausforderungen der Forstpolitik und des Waldumbaus wurden im Rahmen der Veranstaltung offen diskutiert. Geschäftsführer Markus Eichinger ist dafür bekannt, politische Entscheidungsträger auch einmal deutlich auf Missstände hinzuweisen und klare Forderungen an die Politik zu formulieren. Beim Besuch von Alexander Flierl und Sabine Schindler am Samstag der Hausmesse machte Eichinger erneut seinem Unmut über verpasste Chancen und aus seiner Sicht falsche Weichenstellungen in der Forstpolitik Luft.

Beim Rundgang durch den Wald erläuterte Eichinger dem Landtagsabgeordneten die einzelnen Stationen der maschinellen Aufforstung und zeigte praxisnah auf, welche Bedeutung moderne Technik für den Waldumbau hat. Dem MdL war dabei der Unterschied zwischen FSC und PEFC bekannt: Während beim FSC-Standard keine flächige Befahrung zulässig ist, erlaubt PEFC eine flächige Befahrung zur Flächenvorbereitung sowie für Saat und Pflanzung. Nicht bewusst war Flierl jedoch, dass diese Vorgaben in der Praxis bei Förderanträgen durch die örtlich zuständigen Förster teilweise deutlich strenger ausgelegt werden und viele Förster die Befahrung von vornherein ausschließen.

Markus Eichinger gab dem MdL hierzu einen klaren Arbeitsauftrag mit in den Landtag, den Flierl direkt vor Ort notierte. Der Abgeordnete versprach, eine eindeutige Stellungnahme an die Forstverwaltungen und zuständigen Förster zu verfassen, um hier für Klarheit zu sorgen. Einigkeit herrschte bei allen Beteiligten darüber, dass der Waldumbau und die Aufforstung von rund 600.000 Hektar Wald in Deutschland nur mit maschineller Unterstützung erfolgreich umgesetzt werden können.